Die Stille dieses Frühlings

Tag 31/32

In der Früh fängt das Leben an!
An dieser Stelle ich bemerke, wie einzigartig mein Morgen doch gewesen ist, wie gut nur, dass ich ihn festhielt.


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An dieser Stelle ich bemerke, wie einzigartig mein Morgen doch gewesen ist, wie gut nur, dass ich ihn festhielt.

Sonntag, 19. April 2020

Guten Morgen!

Wenn man in den zurückliegenden 32 Tagen ein wenig von der Welt erfahren wollte, so sollte es einen hinausgerufen und gezogen haben; um dort die Stille zu erleben, genau der richtige Ort.

In der Stille erfährt es sich am besten und wenig ist so friedvoll, wie es in der Stille zu sein vermag; ein bemerkenswertes Auflauschen entsteht in mir, wenn ich dieser Tage die Frühlingsstille spüre.

Eine Last ist es, die sie zu nehmen und in unbekannte Freude verwandeln und sie einem zum Geschenk niederlegen kann, wie dass man sich am Abend ins Bette legt.

Betrachtet habe ich in den zurückliegenden 32 Tagen und gekostet habe ich und ich kann freimütig sagen, es war ein reichliches, ein üppiges und ein saftiges Mahl und Nachschlag gibt es auch.

Achtet die ruhigen Tage – das hat mir mein stoischer Baum gesagt – sie werden sich dem Menschen neigen und wieder zu dem werden, was immer sie waren bevor. Davor ist die Frage! Was macht einem die Stille?

Und die Stille, sie zu erreichen, so ist ein jedes und alle anderen Mittel allen Recht, sie zu spüren, sie zu fühlen und sie gleichsam aller Seele zu atmen und alles Leben zu erfahren, so reicht es aus, wenn man nur sein Fenster öffnet und man fremde Orte im Geiste sucht und besuchen will der Geist so viel an Freiheit, solange es nur Stille in einem Hort der Seele weiß und Herberge mit Namen heißt.

Man weiß viel über die Stille, über die Stille der anderen hat man allenfalls viele Fragen sich zu sagen. Was die Stille ihnen macht? Und welch Macht die Stille hat? Wohl aber weiß ich um die Macht, die einzig und nur die Stille hat, die sich in diesem Frühling meiner gedacht und angebracht und sacht, wie zart und gefühlvoller nicht hat aufbringen können.

Sagenhafter Frühling, der um sich greift und sich mit einem jeden Trieb und in aller Stille er aufrecht schlief, befasst und reifen lässt, wie dass mein Baum vor meinem Hause steht und in der Stille dieses Frühlings ist; der wie die entstehende Sonne des morgens ein golden Antlitz gleißt.

Ihr Tanz, denn sie vollführen und in einem schier unglaublichen Kraftakt aus sich heraus stolzieren, dass ein Zuhören wie Blätterrauschen im Winde ist, der vom Walde weiß.

Cafe, Chaos, Charakter!

Heute rauscht ein leichter Wind durch meinen Baum vor meinem Fenster und lässt die Blätter säuselnd sein.

Der Stille fügen. Sogar der Verkehr, der auf der nahen Straße, auch dieser fügt sich an und es ist ein ruhiger und stiller Sonntagmorgen; es ist gerade 7:39 Uhr. Und will ich denken an Morgen, so verweile ich in diesem Tage nicht, der da doch noch mit so viel Stille spricht und flüsterleise dem Tag aufwartet schön.

Einiges weiß ich, aber nicht viel von der Stille der Menschen, doch nach diesem Frühling, da aber weiß ich jetzt etwas über die Stille der Natur und ihren Zauber, jenen welchen sie mir mit sanfter Macht über die Schultern in den Kopf und ins Herz gebracht. Diese Stille dieser zurückliegenden Tage, diese sind mir „Corona-Solidarität“!

Richtig zu fühlen und zu schreiben, was ich gerade sage, ist erleben und ein Aufleben, wie nur das muntere Gezwitscher der Vögel einem in den Ohren liegen und einen ins Schwelgen bringt.

Stille Kraft, sie ist ein Erleben, dass sich auf feine Unzen heben und Lebensqualität benennen kann.


Von der ersten Zeile bis hierher und so viel ist mir dabei dann klar geworden. Ich werde einen Teil dieser Stille in mir erhalten, ob durch diese Worte, ob durch all die Fotos und Videos dieses Blogs oder, ob nur durch mein Erinnern, aber erhalten werde ich mir diese unglaublichen Kraft und Magie und Macht der erlebten Stille. Ich versuche Worte zu fassen, die binden können, was mir ein Glück bedeutet, dass ich es spüren und euphorisch miterlebe. Ein einziges Wort, dass all meine Gefühle, die schier verborgen waren hinter einem Schleier von lärmender Welt, dass erst ein Drastisches passieren musste, als dass ich es vernehmen kann.

Heute und aller Tage, ich sagte es bereits, aber ich wüsste gerne, wie es anderen damit geht. Konntet ihr diese Stille spüren? Sagt „Ja“ und meint nicht „Nein“. Wenn auch nur ein Hauch davon besteht, der ähnlich dem leichten Winde heute gleicht, wenn also nur ein Moment lang der Gedanke in euch gewesen ist, dass etwas an diesem aufbrausendem Frühling nicht wie die übliche Eieruhr getickt hat, dann habt ich die Stille eines einzigartigen Frühlings gespürt.

Immer will ich diesem Stillen zollen, was hat er gegeben; der Frühling meines Lebens, so will ich ihn Karten, wenngleich ein hoher Preis bezahlt sein wird. Denn denket nicht, mich ließe es kalt, was uns heimsuchend lahmgelegt! Bei aller abwesenden Komik und bei alle zweifelhaft maschierenden Tragik, es muss etwas für jeden von uns in diesem Frühling an Erinnerung zurückbleiben, was hilfreich und vielleicht eine Erinnerung wert ist, die man sich erhalten will. Die Stille dieser Tage ist noch nicht vorbei, die Tage der Könige und Königinen ist vorüberziehend und langsam, aber sie ist noch nicht vorüber, irgendwann nimmt die Stille dieser zurückliegenden 32 Tage seinen angestammten Platz wieder ein. Der Mensch und sein Wohlsein!

„Dar“ bedeutet im Kurdischen Baum, drum schenke und gebe ich diesen Gedanken.

Gideon Mate




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Veröffentlicht von Gideon Mate

Was treibt an, macht Gedanken frei, um neue Fragen zu finden? Diese Art von Gedanken, die ich mir mache, seitdem Corona, ein heimsuchendes Miststück, über unseren Köpfen kreist, wie der Herr der Fliegen über einem Mastermind-Scheißhaufen. Viele Fragen, eine Menge Antworten und vieles Ungewisses sind die Treiber meiner Gedanken dieser Tage und die Kraft, aus welcher dieser Blog entstehen und vielleicht zur Hilfe und Unterstützung gedeihen wird.

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