Die goldene Stunde

Tag 18 Sonntag, 5. April 2020 Guten Morgen! Ein herrlicher Tag, der heute bereits um 6:00 begonnen hat, zumindest für mich, die Sonne ging erst um 6:30 Uhr in unseren Breitengraden auf, macht aber nichts, weil das wenige Licht, dieses schmale Aufbauen des Horizontes, dieses schmale Band, welches sich langsam im Zeitraffer über den sichtbaren„Die goldene Stunde“ weiterlesen

Die Ruhe in mir

Tag 66/67 Samstag, 23. Mai 2020 Guten Morgen! Besinnung ist etwas sehr Schönes. Sich in Ruhe auf etwas vorbereiten, gibt dem ganzen Kraft und den Tag damit zu beginnen, ist ein solches „Schönes“. Seitdem ich morgens die Stille suche, sehe ich in mir die Formen auflaufen, die in der Stille verborgen sind. Meinem Baum muss„Die Ruhe in mir“ weiterlesen

Routinen & Erkenntnisse

Tag 60/61 Sonntag, 17. Mai 2020 Guten Morgen! Da mich mein Baum so fabelhaft zu beschäftigen und zu geschäftigen Gedanken getrieben hat, wie er seine Triebe ausgetrieben hat, da der Frühling uns erreichte, so habe ich daraus eine Routine werden lassen, doch wird eine jede Routine auch schnell zum Alltag. Wenn ich den Gedanken so„Routinen & Erkenntnisse“ weiterlesen

Eitler Sonnenschein

Tag 33/34 Dienstag, 21. April 2020 Guten Morgen! Ich weiß nicht, wann ich der Sonne, ihrem Lauf, dem Wachsen der Bäume und dem aufkommenden Frühling, wann ich einem oder auch nur allen einen solchen Blick gegönnt habe, wie ich es in den letzten Tagen gemacht und wiederentdeckt zu haben scheine. Wohl liegt es an mir,„Eitler Sonnenschein“ weiterlesen

Maske

Tag 55/56 Dienstag, 12. Mai 2020 Guten Morgen! Bach am Morgen, ein bisschen Gezwitscher am offenen Fenster, dazu eine kühle von Feuchtigkeit durchwrungene Kälte, garniert wird das ganze in einem matten Himmelsblau, so kurz nach grau. Harmonia Dei Fiori in B-Dur, ich finde das Tschilpen der Zilpzalp’s passt herrlich genau und den Vögeln scheint es„Maske“ weiterlesen

Der Stille wegen

Über die Stille nachzudenken, sich Gedanken darüber zu machen, wie es sich anstellt, das Gedanken-Machen. Und diese, um einen Baum zu wickeln, als sei mein Gedanke ein Wickeltuch der Wärme; so komme ich nicht umhin zu erkennen, dass allein der gedankliche Aspekt schon einen Teil der Stille erschafft, von welchem ich so angetan und geschäftig dieser Tage bin, als dass ich die Finger nicht von dieser leckeren Köstlichkeit lassen will.