Die goldene Stunde

Tag 18

Sonntag, 5. April 2020

Guten Morgen!

Ein herrlicher Tag, der heute bereits um 6:00 begonnen hat, zumindest für mich, die Sonne ging erst um 6:30 Uhr in unseren Breitengraden auf, macht aber nichts, weil das wenige Licht, dieses schmale Aufbauen des Horizontes, dieses schmale Band, welches sich langsam im Zeitraffer über den sichtbaren Horizont rollt, sich nahtlos einfügt in das Bild, welches ich von meinem Bett aus habe.

Das noch verschlafene Auge nimmt die Veränderung wahr, der fast noch schlafende Geist blinzelt der Welt des Schlafes Valet. Und mit Schlag 6:30 spitzt und schickt sich sanfte Sonne sorgsam sicher einher.

Wer morgens um jene Stunde, die Goldene, wie ich meine und weiß um deren Bedeutung. Die Goldene Stunde hat hier und ich bin da gänzlich und sage euch die Doppeldeutung, denn ohne richtige Deutung der Dinge ist eine Bedeutung nur so viel wie ihr Verständnis dafür, ob ihr dem einen Wert gebt, ist eine freie Entscheidung.

Also, die Fotografie greift hier den Begriff kurz nach dem Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang auf, um hierhin pedantisch und das Pendant zu geben, gibt es auch die Blaue Stunde, die wie auch immer mitmacht – ich lächle an dieser Stelle – es ging sich ja um die Goldene Stunde; nun haben wir eine Bedeutung, doch die zweite Bedeutung ist in der Medizin gebräuchlich für die Hilfeleistung am Menschen.

Was aber hat all der Blödsinn mit unserem Sonnenaufgang und unserem Baum, der, wie wir ja wissen, noch immer vor unserem Fenster steht zu tun?

Nun, da wir dieser Tage gelebt Solidarität ertragen und traghafte Hilfe sind, weil wir wie die Goldene Stunde sind. Eine einfache Transferleistung von Sonne zu Baum und Baum zum Menschen. Da der Mensch von der Sonne abhängt, der Baum vom Lichte seiner Kraft, die schier unendlich schafft und der Mensch vom Baume sich herunterlebte und auch heute noch vom Baume lebt, beizeiten auch im Walde steht, so ist die Goldene Stunde vielfach in aller Munde.

So, nun sind wir im Bilde, das Ganze erhält einen Rahmen und wir gehen auf unser Gedankenpferd und galoppieren in den Sonnenuntergang, derweil ergreifen wir unser Gedankenschwert und schlagen uns eine Flucht, nicht weil wir fliehen wollen, wir festsitzen ja gerade in unserem Haus, vor dem hoffentlich unser Baum nicht beseelt ist von einer weiteren Bedeutungsebene der Goldenen Stunde und nun habe ich das Zahnrad ganz gedreht.

Wir können absatteln!

Gideon Mate

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Veröffentlicht von Gideon Mate

Was treibt an, macht Gedanken frei, um neue Fragen zu finden? Diese Art von Gedanken, die ich mir mache, seitdem Corona, ein heimsuchendes Miststück, über unseren Köpfen kreist, wie der Herr der Fliegen über einem Mastermind-Scheißhaufen. Viele Fragen, eine Menge Antworten und vieles Ungewisses sind die Treiber meiner Gedanken dieser Tage und die Kraft, aus welcher dieser Blog entstehen und vielleicht zur Hilfe und Unterstützung gedeihen wird.

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